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Weltpremiere für disruptive Streak-Kameras: Ausgabe 16/2020, 07.10.2020

Für das menschliche Auge unsichtbare Phänomene analysieren und optimieren

Conectus und Optronis aus Deutschland haben einen exklusiven Lizenzvertrag für die weltweite Nutzung der Solid State Streak Kamera Technologie (S3C Technologie) des elsässischen Labors ICube[2] unterzeichnet. Das Ergebnis der Zusammenarbeit ist eine neue, weltweit einzigartige ultraschnelle Kamera für Forschung und Industrie. Ein erstes Modell steht Forschern und Ingenieuren seit August 2020 zur Verfügung.

Bilder: Optronis

Diese ultraschnelle Kamera (auch «StreakKamera» genannt) ist ein technisches Präzisionsinstrument, mit dem sich für das menschliche Auge unsichtbare Phänomene analysieren und optimieren lassen. Dieser Kameratyp kommt hauptsächlich in der Wissenschaft, Forschung und Industrie zum Einsatz.
Obwohl die Technologie gut erprobt ist, haben aktuelle Modelle einige Nachteile. Für viele Anwendungen sind sie nicht robust genug und zu unhandlich. Hinzu kommen hohe Anschaffungskosten im Schnitt von 100’000 Euro. Die neue Kamera S3C-1 bietet eine neue und disruptive Alternative.

Eine zu 100 Prozent disruptive Kamera
Bei der S3C-1 handelt es sich um die erste kommerziell verfügbare Streak-Kamera basierend auf CMOS[3] Halbleitersensor (Solid State). Die S3C Technologie ersetzt Hochgeschwindigkeits-Drehspiegel oder lichtverstärkende Vakuumröhren. Die S3C-1 ist:
■ deutlich kompakter (12 cm3 Würfel / andere Kameras haben Schrankgrösse);
■ deutlich leichter (2 kg anstatt 20 kg+);
■ deutlich robuster (resistent gegen Stösse oder intensives Licht, was den Einsatz unter rauen Bedingungen erleichtert)

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Die Hochgeschwindigkeitskamera S3C-1