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Antriebstechnik made in Switzerland: Ausgabe 10/2020, 25.06.2020

Antrieb steht für Bewegung

In Sachen Antriebstechnik sind die Schweizer Unternehmen ein durchaus bedeutendes Zahnrädchen im Motor der Weltwirtschaft. Sie sind Teil einer gewaltigen Entwicklung, die sie an verschiedensten Fronten ganz entscheidend mitgeprägt haben ... und dies weiter tun werden!

Autor: Erwin Kartnaller

Wenn von Antriebstechnik die Rede ist, denkt der Durchschnittsbürger zuallererst an Autos, grosse Maschinen, Flugzeuge – bevorzugt halt an grosse Dinge. Derweil begegnet er im Alltag den Errungenschaften der Antriebstechnik xmal. Um es, zugegebenermassen unvollständig, an den ersten Schritten eines Tagesablaufes aufzuzeigen:  elektrische Zahnbürste, Kaffeemaschine etc. etc. Überall kann man auf diese – hier nun – kleinen Helferlein treffen, die erst Bewegung reinbringen.
Antrieb, um noch auf eine andere Deutung einzugehen, ist auch im mentalen Bereich zu finden. Wer antriebslos in den Tag hineingeht, wird kaum zu grossen Leistungen fähig sein – und hier nun bietet sich eine Brücke an, die typisch ist für die Branche der Antriebstechnik: Ihr Antrieb schafft Antrieb!

Antrieb heisst: Vom Fleck kommen
Antrieb, unter den genannten Sichtweisen, kann man also durchaus als den Motor aller Dinge bezeichnen – ob nun technisch oder mental. Wer oder was nicht angetrieben wird, kommt nicht in Bewegung. Und Bewegung ist Vorwärtskommen. (Der Rückwärtsgang sei jetzt mal ausser Acht gelassen, obwohl natürlich auch er durchaus zu einem erstrebenswerten Ziel führen kann.)

Gewaltige Entwicklung und kein Ende in Sicht
Mit Industrie 4.0, namentlich der Automatisierung, Digitalisierung und der Robotik, bricht die Antriebstechnik zu immer neuen Ufern auf und erschliesst Tätigkeitsfelder, von denen noch vor wenigen Jahren niemand zu träumen wagte. So findet sich, um das breite Spektrum anzudeuten, die Antriebstechnik heute in vielfältigster Weise in:
■ Medizin
■ Luftfahrt
■ Industrielle Automatisierung
■ Transport
■ Mobilität
■ Robotik
■ Haushalt etc.
Diese Liste liesse sich noch endlos weiterführen respektive detaillieren.

Antrieb als Komplettsystem
Wer sich in den Unternehmen umhört, macht einen weiteren Trend aus. Die Miniaturisierung (kleiner, intelligenter, leistungsfähiger) hat die Antriebstechnik erfasst. Die Sensorik wie auch die Vernetzung reiht sich zunehmend in die Herausforderungen der Zukunft ein. Dies wiederum hat zur Folge, dass nebst dem eigentlichen Antrieb der Motor, Getriebe, Sensoren und Steuerungen zu einem System zusammenschmelzen, das aus einer Hand kommen muss.

Im harten Konkurrenzkampf bestehen
Auch die Schweizer Unternehmen mussten naturgemäss der Globalisierung und dem daraus entstandenen Kostendruck Tribut zollen. Die Wertschöpfungskette ist auch hier mit Produktionsauslagerungen durchsetzt, der Know-howTransfer macht auch hier nicht Halt. Gleichwohl haben es viele Betriebe geschafft, ihre Entwicklungen und Qualitätsansprüche in der Schweiz umzusetzen. Ihre Schaffenskraft erzeugt auf dem Weltmarkt Wohlklang und festigt ihre Position. Denn: Gerade in der Antriebstechnik, wo die Anforderungen an Präzision und Verschleiss sehr hoch sind, setzt sich die Weisheit durch: Nicht alles ist billiger, was einen geringeren Anschaffungspreis hat.

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Bildquelle: Norbert heim