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Magnetisch induktiver Durchflussmesser in Edelstahlausführung: Ausgabe 01-02/2020, 30.01.2020

Messung leitfähiger Flüssigkeiten

Die markttreue Weiterentwicklung der Produktpalette setzt sich bei Kobold fort. Der Messgerätespezialist hat kürzlich seinen kompakten Durchflussmesser MIM mit innovativen Eigenschaften auf den Markt gebracht. MIM gibt es als Kompaktgerät oder in getrennter Ausführung bis +140°C mit IO-Link.

Bilder: Kobold

Innovatives Design, Qualität und praktische Funktionalität sind ein Markenzeichen aller Kobold-Produkte. Aus dem MIM-Konzept hat der Messgerätehersteller einen hochwertigen und kompakten Durchflussmesser für die Messung von leitfähigen Flüssigkeiten produziert, der sich für eine Vielzahl von industriellen Anwendungen eignet.

Problemlose Bedienung mit Handschuhen
Die robuste Konstruktion aus Edelstahl sorgt für ein sauberes und hochwertiges Geräte-design. Mit der laut Anbieter kleinsten Einbaulänge am Markt, findet der MIM mühelos auch in sehr kurzen Rohrstrecken seinen Platz. Die vor Ort in 90°-Schritten programmierbare Anzeigeausrichtung des TFT-Bildschirms ist clever, einfach und robust und gewährleistet die Eignung für multidirektionale Anwendungen.
Ein praktisches Merkmal des TFT-Bildschirms ist die Vorort-Bedienung auch mit Handschuhen. Im Gegensatz zu einigen TFT-Bildschirmen auf dem Markt, die Neigungssensoren für die Bildschirmposition verwenden, bleibt der MIM-Bildschirm klar und stabil ausgerichtet – eine Erinnerung an Kobolds instinktive Präferenz für vereinfachte praktische Funktionalität.

Alle praktischen Steuerungs- und Anzeigefunktionen sind vorhanden
Das MIM besitzt alle praktischen Steuerungs- und Anzeigefunktionen, die bei den meisten Prozessanwendungen standardmässig erforderlich sind. Diese umfasst die bidirektionale Messung, kombinierte Durchfluss-, Temperatur- und Volumenmessung, Überwachung und Ausgabe der Messwerte. Es stehen zwei beliebig konfigurierbare Ausgänge zur Verfügung, die in Funktion als Analog-, Frequenz-, Impuls- und Schaltausgang, aber auch als einfache Dosierfunktion mit Steuereingang verwendet werden können.
Serienmässig sind die Geräte auch mit der digitalen IO-Link-Schnittstelle ausgestattet und so für Industrie-4.0-Applikationen einsetzbar. Als Weiterentwicklung ist der MIM jetzt auch in getrennter Ausführung für eine max. Temperatur von 140°C lieferbar. In Verbindung mit der IO-Link-Schnittstelle bietet dieses Gerät laut Anbieter ein Alleinstellungsmerkmal am Markt.

MIM arbeitet nach dem bewährten Induktionsprinzip
Typischerweise sind bei einem elektromagnetischen Durchflussmesser keine beweglichen Teile im Messaufnehmer vorhanden. Dieses ist ein Vorteil bei vielen industriellen Anwendungen gegenüber herkömmlichen Geräten mit beweglichen Teilen wie Flügel- oder Ovalrad. Der MIM arbeitet nach dem Induktionsprinzip. Das elektrisch leitfähige Messmedium entspricht dem Leiter der sich in einem Magnetfeld bewegt. Die durch das Messmedium induzierte Spannung wird über die Elektroden gemessen und im Messverstärker aufbereitet. Diese Spannung ist proportional zur Durchflussgeschwindigkeit und somit ein Mass für den Volumendurchsatz. Ein weiterer Vorteil des Messprinzips besteht darin, dass die Messung nicht von der Prozessflüssigkeit und deren Eigenschaften wie Dichte, Viskosität und Temperatur abhängt, wobei eine Mindestleitfähigkeit erforderlich ist.

Datenblatt: 01_20.50.pdf

Infoservice
Kobold Instruments AG
Birchlenstrasse 46, 8600 Dübendorf
Tel. 044 801 99 99, Fax 044 801 99 98
info.ch@kobold.com, www.kobold.com



MIM als Kompaktgerät


MIM in getrennter Ausführung bis +140°C