Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
400 Schnellladestationen bis 2020: 15.10.2019

Schneider Electric unterstützt mit Trihal-Trafo die Mobilitätswende

Bilder: Schneider

Sie sind unter uns, deutlich spürbar werden es mehr – und sie sehen richtig gut aus: Die Elektroautos der neuen Generation. Auf den Autobahnen und in Stadtgebieten flitzen sie leise surrend vorbei und an öffentlichen Tankstellen haben sie hier und dort schon einen festen Ladeplatz. Unbestritten deuten alle Signale die Mobilitätswende hin zur Elektrifizierung an. Das diese mittelfristig der einzige Weg ist, um CO2-Emissionen im Verkehrssektor zu senken, steht ebenfalls außer Frage. Neben derzeit noch hohen Anschaffungskosten ist es vor allem die noch unzureichende Ladeinfrastruktur, die bei Nutzern und potenziellen Käufern in der Kritik steht und für schleppende Akzeptanz verantwortlich gemacht wird. Mit Schnellladesäulen, dem sogenannten High Power Charging (HPC), bieten Anbieter von Infrastruktur jetzt eine europäische Lösung an.
Einfach eine kurze Pause einlegen und währenddessen das E-Auto aufladen – an vielen Ladestationen ist dieses Szenario noch Zukunftsmusik. Das soll sich bis 2020 ändern: IONITY, ein Joint Venture der Automobilhersteller BMW Group, Daimler AG, Ford Motor Company und VW mit seinen Marken Audi und Porsche, wird 400 Schnellladestationen europaweit aufbauen. In 24 Ländern des Kontinents sollen einzelne Ladestationen bis zu sechs E-Autos parallel aufladen können. Backbone dieser innovativen Lösung ist der Europäische Ladestandard Combined Charging System (CCS). Impulsgeber ist IONITY und die Schwergewichte der europäischen Automobilindustrie haben sich kompetente Partner an die Seite geholt.
Für die Energieversorgung und die Transformation von der Mittel- zur Niederspannung zeichnet Schneider Electric mit seinen Kompaktstationen verantwortlich. Herzstück ist hier der Trihal-Transformator. Das besondere an der Lösung: Trihal bindet bis zu sechs Schnellladepunkte (HPC) parallel an das Mittelspannungsnetz an und liefert erstmals 350 kW für Ladesäulen. Dabei ist jeder Anschluss galvanisch getrennt und die Energie durchläuft nur einen Transformator – was wiederum die Verluste enorm reduziert. Der Energiespezialist Schneider Electric setzt zudem bei der Installation auf ein europaweites Partnernetzwerk. Damit garantieren Experten vor Ort Kenntnis und Einhaltung von länderspezifischen Gesetzen, Normen und regionalen Besonderheiten.
Hinzu kommen kompakte und designstarke Ladesäulen anderer Partner, die speziell für das High Power Charging entwickelt wurden. Durch die geografische Trennung von Station, Umrichter und Ladesäule ist darüber hinaus der Fußabdruck, sprich Platzbedarf, der einzelnen Ladesäule sehr gering und ermöglicht eine vereinfachte Installation an Raststätten ohne großräumige Eingriffe in die Umgebung.
Die Errichtung eines flächendeckenden Schnellladenetzes für Elektroautos in Europa ist ein wichtiger Schritt für eine rasche Akzeptanz der Elektromobilität und somit auch bedeutend für die Erreichung der Klimaschutzziele. Damit diese auf der anderen Seite nicht wieder durch Kohleverstromung gefährdet sind, wird die für den Ladevorgang benötige Energie ausschließlich aus erneuerbaren Energien bezogen.

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Trihal Transformator von Schneider Electric treibt Elektrifizierung in der Mobilitätswende voran


400 Schnellladestationen bis 2020: IONITY und Schneider Electric verfolgen ambitioniertes Ziel


Schnellladesäulen, sogenannte High Power Charging (HPC)