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Das Notfallsystem mit vollautomatischem Defibrillator rettet Leben: Ausgabe 10/2019, 20.06.2019

Den Wettlauf gegen die Zeit gewinnen

Im Jahr 2017 ereigneten sich in der Schweiz rund 270 000 Berufsunfälle und Berufskrankheiten, die unzählige Ausfalltage und Versicherungsleistungen von rund 1,4 Mrd. Franken verursachten. An jedem dritten Arbeitstag gab es ein Todesopfer. Das belegt die Unfallstatistik «Berufsunfälle» der Suva. Das richtige Notfallsystem am Arbeitsplatz kann das ändern.

Bilder: Lifetec

Neben den Berufsunfällen erleiden rund 30 000 Menschen im Jahr in der Schweiz einen Herzinfarkt, knapp 8000 Betroffene sterben an den Folgen. Das menschliche Leid ist gar nicht in Zahlen zu fassen.
90 % Überlebenschance bei  Soforthilfe Bei medizinischen Notfällen und schweren Arbeitsunfällen zählt jede Sekunde. Wenn Helfer sofort optimal handeln, steigen die Überlebenschancen erheblich, und das Risiko für gravierende Langzeitfolgen sinkt. 90 % aller Patienten mit Herzstillstand oder Kammerflimmern überleben, wenn sie innert drei bis vier Minuten mit einem Defibrillator behandelt werden. Doch leider reagieren die meisten Menschen in einer Unfallsituation mit Panik und Ratlosigkeit. Genau hier setzt das Notfall-System Lifetec One mit integriertem Defibrillator an. Sobald das fix installierte Gerät aus der Halterung genommen oder das mobile Gerät geöffnet wird, verbindet es Ersthelfer direkt mit der Notrufzentrale 144, wo eine Fachperson die Situation beurteilt und Hilfeleistende kompetent anleitet.
Smartphone diente als Vorbild «Erste Hilfe zu leisten ist ohne entsprechende Ausbildung nicht einfach. Die meisten Menschen fühlen sich bei einem Unfall emotional überfordert und haben Angst etwas falsch zu machen. So unterlassen viele aus Panik und Unsicherheit Hilfe zu leisten, was fatale Folgen für das Unfallopfer haben kann. Doch das darf nicht sein. Das Smartphone hat unser Leben komplett verändert», betont Dr. Patrick Wegmann, COO von Lifetec, «und sind wir ehrlich, kaum jemand geht noch ohne Handy aus dem Haus. So haben wir uns bei Lifetec überlegt, wie diese Technik in einem Notfall
system Einzug halten könnte. Das Resultat ist ein kommunizierendes Gerät mit Defibrillator und Verbandsmaterial.»
Leben retten mit modernster Technik Zusätzlich alarmiert das Lifetec-One-System den Rettungsdienst und lotst diesen mittels GPS-Ortung zur Unfallstelle. Bei den Notrufzentralen von Aarau, Basel, Luzern, Bern, St. Gallen, Biel, Graubünden, Solothurn, Thurgau und Fribourg sind die genauen Standorte der Lifetec-One-Geräte sowie Kontaktinforma
tionen hinterlegt. Mittels M2M-Technologie (Machine to Machine) von Swisscom wird eine direkte Verbindung zur Notrufzentrale aufgebaut, und die im System hinterlegten Informationen werden sichtbar. Die M2MKommunikation minimiert die Reaktionszeit, beschleunigt Prozesse und erhöht die Sicherheit. Unternehmen, die für ihr Notfallmanagement auf Lifetec One setzen, tragen wesentlich dazu bei, dass ihren Mitarbeitenden und Besuchern im medizinischen Notfall schnelle Hilfe zuteil wird. Das Lifetec-One-System besteht aus einem Defibrillator, einer M2M-Karte von Swisscom, einem Erste-Hilfe-Kit und einer Wandhalterung bzw. einem Notfallkoffer. Die Serviceleistungen umfassen eine Anwendungsschulung, die 24/7-Systemüberwachung, Vor-Ort-Service bei Störungen, die nicht per Fernwartung behoben werden können und die direkte Anbindung an die Notrufzentrale 144 per Freisprecheinrichtung.
Fragebogen ausfüllen und Kurse für 3000 Franken gewinnen Wie steht es um das Notfallmanagement in unserem Unternehmen? Haben wir einen Defibrillator. Wo befindet er sich? Wer an der Verlosung von verschiedenen Notfall- und Erste-Hilfe-Kursen im Wert von 3000 Franken teilnehmen möchte, lädt den Fragebogen auf www.polyscope.ch herunter, füllt ihn aus und mailt ihn mit dem Betreff «Lifetec One» an daniel.boehler@polyscope.ch.

Fragebogen: 10_19.50.pdf

Infoservice
Lifetec AG
Riedstrasse 1, 8953 Dietikon
Tel. 0800 122 144
info@lifetec.one, www.lifetec.one

 



Das Notfallsystem verbindet sich automatisch mit der Notrufzentrale 144 – auf dem Bild «Lifetec One Inhouse»