Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
13.08.2018

SKF zollt geförderten Formula Student-Teams grossen Respekt

Als einer der Hauptsponsoren der Formula Student Germany hat SKF in diesem Jahr elf Rennställe mit renntauglichen Wälzlagern samt Experten-Know-how versorgt. Mit Erfolg: Auf dem Hockenheimring heizten drei von SKF unterstützte Teams unter die Top 10. Besonders spannend waren die Auftritte von Elbflorace Dresden und CAT-Racing Coburg.
Elbflorace Dresden stand kurz vor einer kleinen Sensation: Im stark besetzten Feld der Elektroautos landeten die Sachsen schon bei ihrer Businessplan-Präsentation auf Rang 3. Beim Beschleunigungsrennen unterboten sie mit ihrem Fahrzeug „LottE“ sogar den bisherigen Hockenheim-Rekord (3,30 Sek.) und schockten die etablierte Konkurrenz mit einer Zeit von lediglich 3,24 Sekunden. Beim folgenden Autocross ließ Elbflorace selbst solche Favoriten wie Zürich oder Stuttgart hinter sich und hatte dadurch beste Chancen auf einen Podiumsplatz in der Gesamtwertung.
Leider brach den Dresdenern beim abschließenden Langstreckenrennen ein Teil der Radaufhängung. Dadurch fielen sie in der Endabrechnung auf Rang 12 zurück. „Trotzdem verdient die Leistung von Elbflorace Dresden den höchsten Respekt“, meint Christian Förster von der Talent Academy bei SKF, „weil das Team manch anderem Rennstall mit deutlich höheren Budgets gezeigt hat, was man mit besonders hoher Motivation bewirken kann!“
Durch LottEs Defekt wurde Fast Forest Deggendorf zum besten „SKF Team“ bei den Elektroautos: Die Niederbayern fuhren unter 40 Startern auf Rang 7 – auch das aller Ehren wert, wie Jana Hümmer vom SKF Organisationsteam betont: „Wer hier antritt, braucht Mut, Ausdauer, Kreativität und Teamwork. All dies hat Fast Forest eindeutig unter Beweis gestellt!“
Licht und Schatten
Das galt für die CAT-Racer aus Coburg erst Recht: Ihr „C-18 Ozelot“ sprintete nicht nur auf Platz 1 der Kosteneffizienz-Rechnung, sondern legte mit 3,68 Sekunden auch noch die schnellste Zeit beim Beschleunigungsrennen der Verbrenner hin. Hinzu kamen ein 2. Platz beim Autocross und Rang 3 beim finalen „Endurance“ am Sonntag – das reichte auch in der Gesamtwertung dieser Klasse für Platz 3. Damit fuhren die CAT-Racer unter 58 Teilnehmern eines der besten Ergebnisse ihrer Rennstall-Geschichte ein. „Großartig“, lobt Christian Förster die Coburger, „denn auch diesem Team wurde im Vorfeld eigentlich nur eine Außenseiter-Chance zugesprochen. Aber diese Chance hat CAT-Racing konsequent genutzt!“ Zum Vergleich: Im letzten Jahr hatte es für die „Katzen“ nur zu Rang 18 gereicht.
Damals hatte der ebenfalls von SKF unterstützte „Rennstall Esslingen“ die Verbrenner-Konkurrenz gewonnen. Diesmal wagten sich die Schwaben mit einem komplett neu konzipierten Fahrzeug auf den Hockenheimring – und das röhrte beim Lautstärke-Test um ein Dezibel zu laut. Allen eiligen Reparaturmaßnahmen zum Trotz bekamen die Esslinger Hochschulschrauber das Problem nicht mehr in den Griff und mussten sich letztlich mit Platz 32 zufrieden geben.
Deutlich besser schnitt das von SKF geförderte e-gnition Hamburg ab: In der „Driverless“-Kategorie fuhren die Nordlichter ohne Fahrer auf Platz 3. „Damit haben die ,Autonomen‘ aus Hamburg ihre Leistung vom vergangenen Jahr bestätigt“, berichtet Jana Hümmer, „wobei die Konkurrenz in dieser zukunftsträchtigen Kategorie härter geworden ist. Man darf also gespannt sein, was sich hier in den kommenden Jahren noch entwickelt!“
Jedenfalls drückt SKF auch den anderen unterstützten Teams schon jetzt die Daumen. Dazu gehören Elefant Racing Bayreuth, FaSTTUBe Berlin (Platz 25), Hawks Racing Hamburg (Platz 43), HHN Racing Heilbronn (Platz 40), Team Starcraft Ilmenau (Plätze 17 und 38) und Technikum Mittweida Motorsport.

www.skf.de



In der Konkurrenz der Elektroautos schockte Elbflorace Dresden die Konkurrenz bei der Beschleunigung, scheiterte aber im Langstreckenrennen
(alle Bilder SKF)


Mit Platz 7 bester „SKF Rennstall” bei den Elektroautos: Fast Forest Deggendorf


ie von SKF unterstützten CAT-Racer aus Coburg fuhren in der Verbrenner-Konkurrenz auf einen sensationellen dritten Platz


Der Vorjahressieger bei den Verbrennern, der Rennstall Esslingen, bekam trotz aller Mühe die zu hohe Lautstärke seines komplett neu konzipierten Fahrzeugs nicht in den Griff


SKF drückt den unterstützten Rennställen schon jetzt die Daumen fürs nächste Jahr