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Mit der Produktfamilie sysWORXX ins Internet der Dinge und die Industrie 4.0: Ausgabe 19/2018, 22.11.2018

Vollvernetzt für mehr Transparenz und Effizienz

Beim IoT und der Industrie 4.0 geht es nicht nur um Warnungen, sondern darum, die Produktion zu optimieren und effizienter zu machen. Mit sysWORXX gelingt der sinnvolle und auf die eigene Firma perfekt abgestimmten Einstieg in das IoT und die Industrie 4.0.

Anfang Januar hat es die SYS TEC electronic GmbH im wahrsten Sinne des Wortes kalt erwischt. Nach der Produktionspause über Weihnachten und den Jahreswechsel wartete eine unangenehme Überraschung: Während des geplanten Produktionsstillstands war die Heizungsanlage ausgefallen. Die Folge: Ungeplanter Stillstand der Produktion – sowohl bei Mitarbeitern wie Maschinen. «Und das uns, die wir die passenden Produkte im Sortiment haben, um so etwas frühzeitig zu erkennen», lacht Klaus Rupprecht, kaufmännischer Direktor bei SYS TEC electronic, «Jetzt kann uns das nicht mehr passieren.»
Jetzt messen in allen Produktionsbereichen vernetzte Sensoren Temperatur und Luftfeuchtigkeit, erklärt Rupprechts Kollege Thomas Krause, Direktor der Fertigung: «Wenn so etwas erneut passieren sollte, bekommen die Produktionsleiter umgehend eine Nachricht auf ihr Handy und können eingreifen.»

Damit die Revolution in der Industrie problemlos gelingt
Der unangenehme Zwischenfall, der die Wiederaufnahme der Produktion verzögerte, zeigt den Nutzen und die Vorteile des Internet der Dinge in der Produktion und die Vorzüge der Industrie 4.0. Beim Einstieg in die moderne Fertigung unterstützt die neue Produktfamilie sysWORXX der SYS TEC electronic aus Sachsen den Kunden.
Das Internet der Dinge (IoT) ist ein Konzept, nach dem unterschiedlichste Objekte und Rechensysteme über Netzwerke und das Internet verbunden sind, miteinander kommunizieren und Daten austauschen. Das können ganz Fabriken sein. Die kleinsten dieser Dinge sind per Funk angebundene Sensoren wie die, die bei SYS TEC electronic jetzt Temperatur und Luftfeuchtigkeit überwachen.
Das Internet der Dinge bildet wiederum einen Teil der Basis für die Industrie 4.0, ein von Henning Kagermann, Wolf-Dieter Lukas und Wolfgang Wahlster erstmals erwähnter Begriff. Er beschreibt die vierte revolutionäre Entwicklung in der Industrie dank Cyber Physical Systems und massiver Vernetzung. Die erste Revolution war die Einführung mechanischer Wasser- oder Dampfkraft-betriebener Produktionsanlagen im 18. Jahrhundert. Ihr folgte Revolution zwei in Form der Elektrifizierung und der Fliessbandproduktion. Als Stufe drei sehen Experten den Einsatz von Elektronik und elektronischer Datenverarbeitung bis hin zu digitalen Maschinensteuerungen.

Mehr als Gateways, die Daten weiter geben, ohne sie zu be- oder verarbeiten
Aus dieser dritten Stufe industrieller Revolutionen bringt SYS TEC electronic 27 Jahre Erfahrung und Wissen über die Bedürfnisse von Industriekunden in die Industrie 4.0. Das Unternehmen bietet dabei von Hardware- über Elektronik- bis hin zu Software-Entwicklungen Lösungen für den Embedded- und Anwendungsbereich – auch mit Cloud-Anbindung.
«Wir kommen aus der Tradition der Automatisierungsfunktionen», erklärt Klaus Rupprecht, «Von daher sind unsere IoT-Lösungen wie die sysWORXX-Familie immer auch verbunden mit Funktionen der Maschinensteuerung.» Das Unternehmen liefere mehr als nur Gateways, die Daten lediglich durchreichen, ohne sie zu be- oder verarbeiten. Zum Beispiel das CTR-100: Die neue Steuerung bringt unter anderem Signalvorverarbeitung für Bluetooth-Sensoren mit und leitet seine Daten an das ebenfalls neue CTR-700 weiter. Diese grössere und leistungsfähigere Steuerung wurde speziell aber nicht nur für Predictive Maintenance und Condition Monitoring konzipiert und kann Daten mehrerer Maschinen verarbeiten und verwalten und dient als Schnittstelle zu Cloud-Servern beziehungsweise Leitwarten. Die vorbereitende Datenverarbeitung direkt an der Maschine ist nötig, weil viele Anwendungen in der Produktion zeitkritisch sind. SYS TEC electronic leitet Daten deswegen nicht einfach in «eine grosse Wolke». «Mit der sysWORXX CTR-100 werden Maschinendaten in der Steuerung bereits vorverarbeitet », erklärt Krause, «wenn dann Abweichungen oder Fehler auftreten, senden wir über die CTR-700 und per Cloud eine Warnung an die Anwender, um darauf hinzuweisen – zum Beispiel dann, wenn Werte ausserhalb definierter Grenzen liegen.»

Condition Monitoring mit sysWORXX
Beim IoT und der Industrie 4.0 geht es nicht nur um Warnungen, sondern darum, die Produktion zu optimieren und effizienter zu machen. Klaus Rupprecht beschreibt ein Beispiel: «Viele Hardware-Produzenten haben Lötöfen im Einsatz, die beim Aufheizen extrem viel Energie benötigen, was den Stromtarif in die Höhe treiben kann.» Ist der Ofen auf Betriebstemperatur, sinkt die benötigte Menge an Energie massiv ab.
Mithilfe dezentraler Strommessung, wie sie die SYS TEC electronic mit sysWORXX anbietet, lässt sich das Verhalten beobachten und analysieren. Dazu kommen Bluetoothbasierte vermaschte Sensoren zum Einsatz. Deren Messwerte werden an die sysWORXXGateways gesendet und dort exakt ausgewertet. So kann verhindert werden, dass die Spitzenleistung über einen festgelegten Höchstwert hinausgetrieben wird. «Sie können die Öfen nacheinander hochfahren, also den zweiten erst dann, wenn die Werte des ersten Ofens zeigen, dass genug Luft bis zum festgelegten Spitzenwert ist.»
Mit dieser modernen Regeltechnik kann der Anwender verhindern, bestimmte Spitzenwerte innerhalb des Abrechnungszeitraums zu überschreiten und so in einen teureren Tarif seines Energieversorgers zu rutschen. Wer bisher kein solches Monitoring betreibe, könne seine Kosten sogar senken, so Klaus Rupprecht: «Weil sie Peaks vermeiden können, die sie vorher nur erahnen konnten.»

Vorher wissen, was kaputt geht
Mit dem Monitoring wird für Anwender noch ein weiteres Anwendungsfeld aus der Industrie 4.0 möglich: Die vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance). Dabei erkennen die Kontrollsysteme minimale Änderungen in den Maschinendaten, die auf Verschleiss oder gar auf mögliche Ausfälle hinweisen. Mit einem Monitoring wie bei den Lötöfen lässt sich Predictive Maintenance realisieren, erklärt Krause: «Aus den Messwerten, beispielsweise wenn die Öfen länger zum Aufheizen brauchen, können Sie zunehmenden Verschleiss der Heizelemente erkennen.»
Zeigt die Verlaufsanalyse, dass regelmässig ungewohnt viel nachgeheizt werden muss, könnte die Isolierung Defekte aufweisen. Dank der digitalen Überwachung durch die sysWORXX-Familie lassen sich regelmässige Wartungen verringern. Teils kann man ganz darauf verzichten und stattdessen vorausschauend dem Verschleiss entsprechend warten.

Infoservice
SYS TEC electronic GmbH
Am Windrad, DE-08468 Heinsdorfergrund
Tel. 0049 3765 386 000
info@systec-electronic.com, www.systec-electronic.com



Dank der digitalen Überwachung durch die sysWORXX-Familie lassen sich regelmässige Wartungen verringern


Wenn Abweichungen oder Fehler auftreten, wird über den CTR-700 und die Cloud eine Warnung
an die Anwender versendet