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Sicherheitslaserscanner von Pilz erweitert Automatisierungsportfolio : Ausgabe 10/2018, 13.06.2018

Reihenweise produktiver in 2D

Der Sicherheitslaserscanner PSENscan überwacht bis zu drei getrennte Zonen simultan und erhöht so die Produktivität von Anlagen signifikant. Bis zu vier Sicherheitslaserscanner können nach dem Master–Slave-Prinzip in Reihe geschaltet werden, was den Verkabelungs- und Einrichtungsaufwand deutlich verringert.

Bilder: Pilz

Pilz ergänzt mit den flexibel konfigurierbaren Sicherheitslaserscanner sein Automatisierungsportfolio: Das Anwendungsspektrum reicht von einer stationären Flächenüberwachung, über Fahrerlose Transportsysteme (FTS), bis hin zur Mensch–Roboter-Kollaboration (MRK). In Verbindung mit den konfigurierbaren Kleinsteuerungen PNOZmulti oder den Steuerungen des Automatisierungssystems PSS 4000 von Pilz entsteht eine wirtschaftliche Komplettlösung aus einer Hand.

Minimalaufwand für maximale Sicherheit

Der Sicherheitslaserscanner bietet eine zweidimensionale Flächenüberwachung mit einem grossen Öffnungswinkel von 275 °: Anwendungen, in denen mehrere aneinandergrenzende Seiten einer Maschine oder eines FTS überwacht werden sollen, lassen sich so im Vergleich zu einem 180 °-Scanner mit einer geringeren Anzahl Geräte realisieren. Das vermindert den Investitionsaufwand und erhöht die Wirtschaftlichkeit der Applikation.

PSENscan ist dabei in unterschiedlichen Situationen flexibel einsetzbar, da verschiedene Zonenkonfigurationen hinterlegt werden können. So lassen sich beispielsweise für den Einricht- und Produktivbetrieb unterschiedlich grosse Sicherheits- und Warnzonen definieren oder sich die Zonen an das gerade bearbeitete Werkstück anpassen. Die flexible und einfach umsetzbare Anpassung an unterschiedlichste bestehende bauliche Gegebenheiten spart Zeit und Aufwand im Einrichtbetrieb.

Scanner für mehr Performance

Bis zu drei getrennte Zonen lassen sich gleichzeitig überwachen und bis zu 70 umschaltbare Konfigurationen einrichten. So wird die Applikation produktiver. Auch verringert die Reihenschaltung – bis zu vier Scanner sind möglich – nach dem Master–Slave-Prinzip den Verkabelungs- sowie Einrichtungsaufwand deutlich. Zudem lassen sich mit einer Schutzfeldreichweite von 3 bis 5,5 m für den Sicherheitsbereich selbst grosse Flächen mit nur einem Gerät abdecken. Der bis zu 20 m abdeckende Warnbereich erlaubt es zudem, eine Person rechtzeitig, z.B. durch ein akustisches Signal, zu warnen oder eine Reaktion der Maschine, z.B. eine Verlangsamung, auszulösen. Dies schützt die Applikation vor einem Stillstand und erhöht damit gleichzeitig die Sicherheit und die Produktivität.

Safe-Laser-Automation flexibel gestalten

Zur Konfiguration von PSENscan wird das Software-Tool PSENscan Configurator eingesetzt. PSENscan wird hierzu über den Ethernet-Port mit dem Konfigurationsrechner verbunden. Mit dem Software-Tool lassen sich Sicherheits- und Warnzonen sowie alle weiteren Einstellungen flexibel vornehmen. Mit einem Einlernmodus erfasst der Laserscanner feste Hindernisse in seiner Umgebung, die dann von vornherein aus den Überwachungszonen ausgespart werden können. Das vereinfacht das Einrichten und verkürzt so die Zeit für die Inbetriebnahme. Da die Konfiguration auf einem auswechselbaren Speichermodul abgelegt werden kann, lässt sich bei einem Gerätetausch der neue Scanner einfach mit dem Speichermodul bestücken. 

Infoservice

Pilz Industrieelektronik GmbH
Gewerbepark Hintermättli, 5506 Mägenwil
Tel. 062 889 79 30, Fax 062 889 79 40
pilz@pilz.ch, www.pilz.ch



Der Sicherheitslaserscanner PSENscan ist in IP65 ausgelegt und dank dem Aufbau robust gegenüber Staub