Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
29.03.2017

Vogt expandiert und lanciert Messtechnik

Die Vogt AG Verbindungstechnik expandiert in den wachsenden Markt für Messtechnik. Hierzu hat die Vogt AG ein 3D-Messlabor übernommen und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Damit lanciert die Vogt AG ihren neuen Bereich Messtechnik, in welchem messtechnische Gesamtlösungen angeboten werden. Die Vogt AG hat immer schon seine mechanischen Verbindungsteile ausmessen lassen und damit einen engen Bezug zur Messtechnik gehabt. Die Möglichkeiten, einiges auch selber zu messen hat man in den letzten Jahren immer weiter ausgebaut und steigt jetzt selbst in Messtechnik-Geschäft ein. „Wir investieren in den neuen Bereich Messtechnik, weil wir sehen, dass Prüfungen und Messung in Zukunft noch stärker nachgefragt werden“, hält Thomas Vogt fest.
Umfangreiche Investitionen getätigt
Das Messlabor wurde von FMT Feinmesstechnik Kuhn aus Roggwil (BE) übernommen. „Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 200’000 CHF“, lässt sich Thomas Vogt zitieren. Das Messlabor wurde in den vergangenen Wochen in Roggwil abgebaut, transportiert und in den vergangenen Tagen bei der Vogt AG in Lostorf wiederaufgebaut. Zudem wurde ein professioneller Messlabor-Raum eingerichtet und die Software auf den neuesten Stand gebracht. Für einen optimalen Übergang und weiteren Ausbau unterstützt Armin Kuhn, der ehemalige Besitzer des Messlabors, die Vogt AG.
Hochpräzises Messen
Die Toleranzen werden mit der technologischen Entwicklung immer kleiner. Solche hochpräzisen Messungen sind mit der 3D-Messung von Vogt möglich. Vogt misst taktil. Die Taktile Messung ist die einzige Messung die durch Antasten am Werkstück einen Messpunkt im Raum genau definiert. Dieser Antastpunkt kann jederzeit wiederholt werden und mit einer Messunsicherheit von weniger als 1,5 Tausendstelmillimeter ausgegeben werden.
Null-Fehlertoleranz angestrebt
Höchste Qualität wird nur dann erreicht, wenn alle Bedingungen stimmen. Um äussere Störfaktoren zu verringern, ist das Vogt Messlabor klimatisiert und mit einem speziellen Lüftungssystem ausgestattet. Der Fussboden verhindert elektrostatische Aufladungen, die Koordinatenmessmaschine ist schwingungsabsorbierend gelagert und für die Reinigung von Kleinteilen steht ein Ultraschallreinigungsgerät zur Verfügung. Neben den äusseren Störfaktoren ist vor allem auch unsere innere Haltung entscheidend, mit welcher der Fachmann bedient und arbeitet. Damit wird bei Vogt eine Null-Fehlertoleranz angestrebt.
Ausgewiesenen Fachmann eingestellt
Neben dem Kauf des Messlabors wurde auch ein Messtechniker eingestellt. Lukas Greter (35) leitet das neue Messlabor. Als gelernter Werkzeugmacher und mit seiner langjährigen Erfahrung im Präzisionsschleifen bringt er die notwendige Fachkompetenz mit. Lukas Greter ist begeisterter Messtechniker, der sich mit Leidenschaft für die Kundenanliegen einsetzt.
Positive Zukunftsaussichten
Thomas Vogt schaut in eine positive Zukunft und meint: „Ziel ist es, die Investitionen in das Messlabor innert drei Jahren zu amortisieren.“ Und fügt an: „Wir sehen ein interessantes Marktpotenzial für unsere Dienstleistungen in der 3D-Messtechnik. Wir sehen dies vor allem in Projekten für die kundespezifische Teilefertigung. Zudem hat das Messlabor bestehende Kunden, die wir weiterhin bedienen können.“

www.vogt-messtechnik.ch

www.vogt.ch



Messtechniker Lukas Greter bei der Arbeit


3D-Messlabor der Vogt AG