Eine Publikation der Swissprofessionalmedia AG
04.04.2017

«Die Goldene Palme» geht an eine intelligente Kamera des CSEM

Dank eines winzigen und vollständig autonomen Kamera-Systems kann man eine Person erkennen und vor allem identifizieren. Diese Meisterleistung gelingt dem CSEM mit einem Kamera-Winzling. Die Entwicklung, die vielversprechende Applikationen im Sicherheitsbereich und in der Autoindustrie ermöglicht, hat die Jury des Magazins Vision Systems Design überzeugt. Das System wurde im Rahmen des Wettbewerbs rund um Kompaktkamera-Technologien mit einer Gold-medaille ausgezeichnet.
Das vom CSEM entwickelte Miniatur Erkennungs- und Identifizierungs-System für Personen und Gesichter hat die Jury des US-amerikanischen Magazins Vision Systems Design so begeistert, dass ihm anlässlich der Fachmesse Automate eine Goldmedaille überreicht wurde. Seit 2015 werden die innovativsten Produkte und Dienstleistungen der Bildverarbeitungs-Industrie ausgezeichnet.
Klein, intelligent und autonom
Mit einer Grösse von knappen 6 cm3, ist die VIP-Kamera (Vision-In-Package System) bis heute das weltweit kleinste intelligente und vollständig autonome Kompaktkamera-System. Die Forscher des CSEM haben eigens für das System und seine kompakte Grösse einen leistungsstarken Algorithmus zur Erkennung und Identifizierung von Personen und Gesichtern entwickelt. Die Kombination dieser beiden Eigenschaften hat die Jury von Vision Systems Design überzeugt, weil diese Lösung eine wertvolle Option in den Bereichen Sicherheit und Industriefertigung oder im Transportwesen anbietet. Sie kann zum Beispiel automatisch die Fahrereinstellungen konfigurieren.
Eine flexible Lösung
Die Goldmedaille zeichnet einmal mehr das Fachwissen des CSEM in der Entwicklung von intelligenten und miniaturisierten Kompaktsystemen mit besonders niedrigem Strombedarf aus. Im spezifischen Sektor der Erkennung von Personen und Gesichtern sind die Aussichten vielversprechend, umso mehr als die für die VIP Kamera eingesetzte Technologie gut adaptierbar und individualisierbar ist. In einer vereinfachten Form ist sie beispielsweise in das Sicherheits-Armband Biowatch integriert, welches für die Schweizer Firma Biowave entwickelt wurde.

www.csem.ch



Knappe 6 cm3 , um Personen auf vollständig autonome Art und Weise zu erkennen und zu identifizieren (CSEM)


Vier Schichten, um die Bilder zu erfassen, speichern, verar-beiten und kommunizieren (CSEM)