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Modulare Steuerungsplattform für dezentrale Schaltschränke : Ausgabe 01-02/2017, 26.01.2017

Prima Klima im Schaltschrank

Im modernen Maschinenbau kristallisiert sich ein Trend heraus, der durch die Forderung nach flexibler Produktion aktuell einen grossen Schub erfährt: Maschinen werden immer modularer. Wer aber modularisieren will, braucht Technik, die sich platzsparend einsetzen lässt. Schliesslich wird ein Modul erst durch den dezentralen Schaltschrank wirklich eigenständig.

Bilder: Lenze

Lenze hat aus diesem Grund die Controller-Plattform 3200 C erweitert. Die an der letzten SPS in Nürnberg gezeigten Motion-Control-Steuerungen für die Hutschiene haben dank neuer Prozessoren einen Performance-Boost erfahren. Doppelte Leistung bedeutet mehr Rechenpower für die Steuerung von noch mehr koordinierten Achsen – zum Beispiel für Roboterzellen. Weil die neuen Controller dabei auch noch einen kühlen Kopf bewahren, lassen sich Schaltschränke durch das Weniger an Verlustwärme einfacher ohne Lüfter oder teure Klimageräte aufbauen.

Ein Modul sollte eigenständig und standardisiert sein

Nur wenn die Steuerungsfunktionen einer Maschine auf die einzelnen Module verteilt werden und in einem eigenen Schaltschrank gekapselt werden, lassen sich die Vorteile der Modularisierung nutzen. Ein Modul soll eigenständig und standardisiert sein und beliebig mit anderen kombiniert werden können. Jedes Mehr an Modularität im Maschinenbau hat unweigerlich ein Weniger an zentralen Schaltschränken zur Folge.

Was nutzen schliesslich kompakte und hochleistungsfähige Handlings- und Fertigungsmodule, wenn später die Produktionshalle dicht an dicht mit üppigen Schaltschränken zugepflastert ist? Gefragt sind schlank geschnittene Gehäuse mit einer Automatisierungstechnik im Inneren, die nicht nur klein, sondern auch ohne Klimatechnik oder Lüfter ausreichend Performance liefert. Mit genau diesen Rahmenbedingungen im Blick, hat Lenze jetzt die Controller-Plattform 3200 C erweitert. Damit bringt der Automatisierungsspezialist Steuerungen auf den Markt, die die konsequente Modularisierung von Maschinen unterstützen und mit denen sich auch komplexe Maschinenmodule, wie beispielsweise Roboterzellen, automatisieren lassen.

Geringe Verlustleistung dank hoher Energieeffizienz

Klimageräte in Schaltschränken kosten Geld – zunächst beim Kauf und später wenn es an die Berechnung der Betriebskosten geht. Was bei zentralen Schaltschranklösungen in der Kalkulation kaum auffallen mag, wirkt sich bei der Konzeption eigenständiger Maschinenmodule durch die steigenden Stückzahlen wenig erfreulich aus. Diese Controller bieten zu ihrer Leistungsfähigkeit bei der Steuerung komplexer Bewegungsfunktionen eine so hohe Energieeffizienz, dass die Verlustleistung gering ausfällt. Damit arbeiten die Controller 3200 C auch ohne aktive Kühlung mit Lüftern und sind somit wartungsfrei und robust.

Vor diesem Hintergrund hat der Spezialist für Motion Centric Automation auch die Servoumrichter für Mehrachsanwendungen i700 lüfterlos in Durchstosstechnik konstruiert. Wo keine Wärme entsteht, muss sie im Betrieb auch nicht teuer abgeführt werden. So entsteht ein innovatives, modulares Komplettpaket aus Umrichter und Steuerung, das praktisch keiner Wartung bedarf. 

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Die modularen Motion Controller 3200 C arbeiten ohne aktive Kühlung mit Lüftern und sind somit wartungsfrei und robust

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